Startseite

cocktailberater

Mixtechniken

Cocktails kann man schütteln, rühren, stoßen , gießen, blenden und bauen.

Schütteln (shaking)

Der Shaker

Zum Schütteln eines Cocktails gibt es drei verschiedene Shaker: den zweiteiligen Boston-Shaker (Rührglas und Metallteil), den zweiteiligen French-Shaker (Metall) und den dreiteiligen Cobbler-Shaker (Metall) mit integrierten Sieb. Alle drei eignen sich gleich gut.

Eiswürfel und Reihenfolge der Zutaten

Wenn man nur einen Cocktail im Shaker mixt, sollte man 5-6 Eiswürfel in den unteren (Glas-)Teil geben und dann die Zutaten der Reihe nach, beginnend mit Sirup, Sahne, Säften und Alkohol hinzugeben. Bei zwei Cocktails benötigt man nur 3-4 Eiswürfel, beim Boston-Shaker sollte das Rührglas aber nicht bis ganz oben gefüllt sein. Auf keinen Fall dürfen kohlensäurehaltige Getränke in den Shaker, sonst ist die Küche hinterher bunt.

Schütteltechniken

Es gibt verschiedene Schütteltechniken, die von unterschiedlichen Barkeepern empfohlen werden: horizontal auf Schulterhöhe oder vertikal vor dem Oberkörper. Wichtig ist kräftig und genügend lange zu schütteln. Das heißt 10 Sekunden bei Cocktails ohne Sirup und 20 Sekunden bei Cocktails mit Sirup. Nur dann vermengen sich alle Zutaten gut und werden gleichzeitig perfekt gekühlt. Der Cocktail hat die richtige Temperatur, wenn der Metallteil bis zur Glaskante (beim Boston-Shaker) beschlagen ist.

Abgießen in das Servierglas

Dann wird der Shaker mit dem größeren Teil nach unten abgesetzt und geöffnet. Wenn sich der Boston-Shaker nicht öffnen lässt, hilft ein Stoß an der Kante, wo sich Glas- und Metallteil verbinden. Nun wird der Cocktail durch ein Barsieb (beim Cobbler-Shaker eingebaut) in das vorbereitete Glas gegossen und ggf. garniert.

Videoanleitung

Rühren (stirring)

Rühren bei klaren Cocktails

Cocktails ohne Saft, Sahne oder Sirup werden in der Regel nicht geschüttelt, sondern gerührt. Dadurch brechen die Eiswürfel nicht, was den Cocktail nur kühlt und nicht verwässert. Außerdem entstehen keine Bläschen die bei klaren Cocktails nicht erwünscht sind.

Vorbereitung

Da gerührte Cocktails meist nicht auf Eis serviert werden, muss das Glas - meist eine Cocktailschale - vorher gekühlt werden. Dies erreicht man am besten, indem man das Glas mit Eiswürfeln füllt und Wasser bis zum Rand hinzugibt. Bevor man den Drink dann in das Glas gibt, leert man es aus.

Rühren und Abgießen

Als nächstes füllt man sein Rührglas zu drei Viertel mit Eis und gibt die Zutaten hinzu. Mit der Rückseite des Barlöffels rührt man den Cocktail dann 10 Mal und gießt ihn schließlich durch ein Barsieb in das leere, gekühlte Glas.

Videoanleitung

Stoßen (muddling)

Verwendung und Art des Stößels

Cocktails wie der Mojito oder Caipirina werden gestoßen. Das heißt Früchte wie Limetten oder Minzeblätter werden in das Servierglas gegeben und mit einem Stößel zerdrückt. Dabei gibt es verschiedene Arten von Stößeln, einige haben Zacken am unteren Ende und sind für Limetten geeignet, andere sind flach und für Minzeblätter geeignet, da sie das bittere Chlorophyll nicht in den Cocktail bringen.

Videoanleitung

Hin- und Hergießen (roll)

Einige Varianten des Bloody Mary oder Tequila Sunrise werden nicht gerührt und nicht geschüttelt, sondern vor und zurück gegossen. Dazu benötigt man zwei Rührgläser. Alle Zutaten werden in das erste Glas gegeben und dann vorsichtig in das zweite Glas gegossen. Das ganze passiert 5-6 Mal hintereinander und verwässert den Cocktail nicht und fügt keine Luftbläschen hinzu.

Blenden (blend)

Fozen Cocktails & Smoothies

Frozen Cocktails oder Cocktails mit Fruchtstücken werden oft im Blender zubereitet. Sie werden dadurch sehr cremig und eiskalt. Dazu werden alle Zutaten zusammen mit Eiswürfeln in einen Blender gegeben, auf höchster Stufe für ca. 10 Sekunden gemixt und in das Cocktailglas gegeben.

Videoanleitung

Am Beispiel eines Piña Colada wird hier gezeigt, wie ein Blender verwendet wird.

Bauen (build)

Schicht auf Schicht

Cocktails wie der Tequila Sunrise oder Shooter wie der B52 werden gebaut. Das heißt die Zutaten werden der Reihe nach in Schichten direkt in das Cocktailglas gegeben. Das Ziel ist meist, dass man die Schichten des Cocktails noch sieht und somit einen überraschenden Effekt erzielt. Um eine solche Schicht im Shooter zu erzeugen müssen die Zutaten langsam über den Rücken des Barlöffels in den Shooter gegeben werden. Manchmal wird Grenadine auch am gedrehten Stiel eines Barlöffels herabgelassen.

Videoanleitung

Am Beispiel eines Tequila Sunrise und eines B 52 wird hier gezeigt, wie man Cocktails baut.

Social

[ Komplette Seite ]